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    <title>alpha-lab-blog</title>
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    <updated>2026-04-27T18:40:23+02:00</updated>
    <author>
        <name>JoergSorge</name>
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        <title>Verloren in der Matrix</title>
        <author>
            <name>JoergSorge</name>
        </author>
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            <category term="Digitales"/>

        <updated>2024-10-13T23:54:19+02:00</updated>
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                        <img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/24/matrix-community-graphic.svg" alt="Symbolischer Screenshot einer Desktop-Chat-App" />
                    Matrix! Ne, nicht der Film … aber was? Ähnlich wie WhatsApp - nur anders Technische Basis für digitale Echtzeit-Kommunikation Dezentral, ähnlich wie E-Mail Freie und&hellip;
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                    <p><img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/24/matrix-community-graphic.svg" class="type:primaryImage" alt="Symbolischer Screenshot einer Desktop-Chat-App" /></p>
                <h2 id="matrix-ne-nicht-der-film--aber-was">Matrix! Ne, nicht der Film … aber was?</h2>
<ul>
<li>Ähnlich wie WhatsApp - nur anders</li>
<li>Technische Basis für digitale Echtzeit-Kommunikation</li>
<li>Dezentral, ähnlich wie E-Mail</li>
<li>Freie und offene Software</li>
<li>Nichtkommerziell</li>
<li>Ohne Nutzer-Tracking, Werbung, Datenhandel, KI</li>
<li>Unabhängig von der Telefon-Nr.</li>
<li>Unabhängig vom Besitz eines Smartphones</li>
<li>Auf so vielen verschiedenen Geräten nutzbar, wie man möchte</li>
</ul>
<h2 id="aber-wie-komme-ich-in-die-matrix">Aber wie komme ich in die Matrix?</h2>
<p>Zwischen Matrix und E-Mail gibt es einige Ähnlichkeiten.</p><h3 id="homeserver-auswählen">Homeserver auswählen</h3>
<p>Für eine neue E-Mailadresse muss man zuerst einen sog. Provider auswählen, z.B. posteo.de/ mailbox.org. usw..</p><p>Für ein neues Matrix-Konto muss man einen sog. Matrix <code>Homeserver</code> auswählen um dort eine neue <code>Matrix-ID</code> zu registrieren.</p><p>Eine Übersicht über solche Server gibt es hier:</p><p><a href="https://servers.joinmatrix.org/">https://servers.joinmatrix.org/</a></p><p>Gute Erfahrungen habe ich gemacht mit:</p><ul>
<li><a href="https://synod.im">https://synod.im</a></li>
<li><a href="https://nope.chat">https://nope.chat</a> (Mit Einschränkungen)</li>
</ul>
<h3 id="client-auswählen">Client auswählen</h3>
<p>Für die Verwaltung der E-Mails kann man verschiedene Programme oder Apps nutzen, z.B. Thunderbird, FairMail usw.. </p><p>Fürs Chatten via Matrix wählt man auch einen Clienten bzw. eine App.</p><p>Für den <strong>Desktop</strong> kann ich empfehlen:</p><ul>
<li>Element (Linux, MAC, Win)</li>
<li>Fractal (Linux)</li>
</ul>
<p>Auf dem Mac ist für blinde NutzerInnen ElementX besser mit Screenreader bedienbar als Element-Desktop.</p><p>Von der Nutzung eines Web-Browsers rate ich nach meinen Erfahrungen ab!</p><p>Für das <strong>Smartphone</strong>:</p><ul>
<li>Element oder ElementX (ElementX wird Element ablösen, ist im Funktionsumfang aber noch eingeschränkt)</li>
<li>FluffyChat</li>
<li>Synod.IM (wenn man den Homeserver synod.im nutzen möchte)</li>
</ul>
<h3 id="app-installieren-und-account-registrieren">App installieren und Account registrieren</h3>
<p>Hier am Beispiel der Desktop-App <code>Element</code>. 
Die meisten Schritte sollten für die Mobil-App Element oder ElementX genauso gelten.</p><ul>
<li>Herunterladen und installieren: <a href="https://element.io/download">https://element.io/download</a></li>
<li>Nach dem ersten Start <code>Registrieren</code> klicken</li>
<li><code>Homeserver</code> einstellen:</li>
</ul>
<p>Dieser Schritt wird gern übersehen. Es ist die erste Option auf dem Formular zur Registrierung. Dort ist i.d.R. der Homeserver <code>matrix.org</code> voreingestellt. Stattdessen wollen wir aber nicht den weltweit meistgenutzen (und manchmal auch überlasteten) Server einstellen, sondern den, den wir uns oben ausgesucht haben. </p><p>Eine kurze Anleitung gibt es am Beispiel der Desktop-App für synod.im hier: </p><p><a href="https://makertube.net/w/oQuT4gThj2deZXXSWQKQYR">https://makertube.net/w/oQuT4gThj2deZXXSWQKQYR</a></p><p>Eine Ausnahme ist die mobile App Synod.IM. Dort ist der Homeserver synod.im fest mit der App <em>verbunden</em>, die Einstellung des Homeservers ist nicht nötig. </p><ul>
<li>Benutzername wählen</li>
<li>Passwort eintragen</li>
<li>E-Mail-Adresse zur Autorisierung eintragen</li>
</ul>
<p>Mit Abschluss der Eingaben wird eine E-Mail gesandt, die einen Bestätigungslink enthält, dem man folgen muss.</p><p>Kehrt man zur Desktop-App zurück, ist man vielleicht schon eingeloggt oder meldet sich mit Benutzername und Passwort an.</p><h3 id="schlüsselsicherung-einrichten">Schlüsselsicherung einrichten</h3>
<p>Das ist der wichtigste Schritt nach der  Registrierung und stellt sicher, dass verschlüsselte Chats entschlüsselt werden können, auch wenn</p><ul>
<li>der Computer kaputtgegangen, verlorengegangen ist oder gewechselt werden muss</li>
<li>zusätzliche Geräte/ Apps genutzt werden sollen, wie z.B. mit dem Smartphone oder weiteren Laptops</li>
</ul>
<p>Zur Schlüsselsicherung wird man nach der Installation der Desktop-App Element i.d.R. automatisch durch ein Hinweisfenster aufgefordert und muss dort nur mit einem Klick zustimmen.</p><p>Als nächstes erfolgt eine Abfrage ob man</p><ul>
<li>einen Sicherungsschlüssel erstellen oder </li>
<li>eine Sicherheitspassphrase eingeben möchte</li>
</ul>
<p>Ich rate unbedingt zur zweiten Option, der <code>Sicherheitspassphrase</code>.</p><p>Damit wird der Sicherheitsschlüssel generiert und eine Passphrase abgefragt, also so etwas wie ein zweites Passwort, dass sich von dem Registrierungspasswort unterscheiden muss.</p><p><strong>Es ist eine gute Idee,  Sicherheitsschlüssel- und Passphrase gut zu sichern!</strong></p><p>Hat man den Hinweis zur Einrichtung der Schlüsselsicherung übersehen oder <em>weggeklickt</em> dann gibt’s hier eine Anleitung: </p><p><a href="https://makertube.net/w/p9WsAcDjxqtfWowRZTxZAf">https://makertube.net/w/p9WsAcDjxqtfWowRZTxZAf</a></p><p>Wie das mit der Android-App geht, ist hier beschrieben:</p><p><a href="https://makertube.net/w/ep5GKrt2XN4Bpr7DXE9eXe">https://makertube.net/w/ep5GKrt2XN4Bpr7DXE9eXe</a></p><h3 id="nun-aber-endlich-los">Nun aber endlich los!</h3>
<p>Wie leicht zu erkennen ist, wird zwischen Einzelchats (Personen) und Gruppenchats (Räumen) unterschieden. Neben diesen Überschriften befindet sich das <code>+</code> um jeweils Neue zu erstellen oder im Fall von Räumen, auch bestehenden beizutreten.</p><h4 id="einen-chat-mit-einer-person-beginnen">Einen Chat mit einer Person beginnen</h4>
<p>Entweder man gibt einen Teil der Matrix-ID der gewünschten Person ein und bekommt einen Vorschlag. Bei Millionen von Nutzern könnte es aber schwierig werden, den Richtigen zu treffen. Mit der vollständigen Matrix-ID wird man schneller zum Ziel kommen. </p><p>Eine vollständige ID sieht so ähnlich aus wie eine E-Mail-Adresse und hat folgende Syntax:</p><p><code>@benutzername:server.domain</code> also z.B. @fritz:nope.chat</p><p>Nach dem Einrichten des 1zu1 Chatraumes mit der ID des gewünschten Partners erhält dieser eine Einladung…</p><h2 id="nützliche-funktionen">Nützliche Funktionen</h2>
<p>Matrix bietet einige Funktionen, die anderen Messengern fremd sind. Z.B.</p><ul>
<li>Textformatierung mittels Basis-<strong>Markdown</strong></li>
<li>Die Einbindung von sog. <strong>Widgets</strong>. Z.B. kann man in einen Gruppenchat ein Etherpad integrieren</li>
<li>In <strong>Spaces</strong> können Anbieter mehrere Matrix-Räume sozusagen als Paket anbieten und selbst kann man 1zu1 Chats und Gruppenräume in eigenen Spaces sortieren um sie übersichtlicher zu ordnen und schnelleren Zugriff darauf zu bekommen</li>
<li>Mit <strong>Threads</strong> kann man die Diskussionen übersichtlicher gestalten (leider noch nicht in allen Clients implementiert)</li>
</ul>
<h2 id="bedenkenswert">Bedenkenswert</h2>
<p>Es werden relativ viele sog. Meta-Daten erzeugt. Z.B. Wer chattet mit wem wann usw.. Es soll wohl daran gearbeitet werden, solche Daten zu verringern bzw. die Zugänglichkeit solcher Daten für Serverbetreiber zu beschränken. Bis dahin (und generell) sollte man bei der Auswahl des eigenen Homeservers und bei Chats mit Partnern von anderen Servern vorsichtig sein.</p><p>Nach meiner Erfahrung ist Matrix nicht so schnell wie XMPP. Es kann manchmal ein paar Sekunden länger dauern, bis Nachrichten beim Partner ankommen.</p><p>Matrix wurde als Basis für die Kommunikation im und mit dem bundesdeutschen  Gesundeheitswesen festgelegt. Früher oder später wird wohl jeder in Deutschland Krankenversicherte, der mit elektronischen Geräten umgehen kann und möchte, Matrix zur Kommunikation mit Arztpraxis oder Pflegedienst nutzen (müssen). Das soll auch mit allgemeinen persönlichen Accounts und selbstgewählten Apps möglich werden, nicht nur mit solchen, die von den Krankenkassen beispielsweise zur Verfügung gestellt werden. Hat man sich <em>heute</em> mit Matrix vertraut gemacht, wird es vielleicht <em>morgen</em> leichter fallen, mit der Hausärztin zu kommunizieren.</p><h2 id="weiterführende-informationen">Weiterführende Informationen</h2>
<ul>
<li><a href="https://matrix.org/">Über Matrix generell</a></li>
<li><a href="https://element.io/">Über Element generell</a></li>
<li><a href="https://element.io/de/matrix-in-deutschland">Über Matrix in Deutschland</a></li>
<li><a href="https://doc.matrix.tu-dresden.de/">Anleitungen der TU Dresden</a></li>
<li><a href="https://doc.librechurch.org/Wiki.jsp?page=Matrix">Matrix Wiki des Projektes LibreCurch</a></li>
</ul>

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        <title>Android ohne Google Konto</title>
        <author>
            <name>JoergSorge</name>
        </author>
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        <updated>2024-08-25T21:41:19+02:00</updated>
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                        <img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/23/Google_Konto.png" alt="Screenshot aus den Googel Einstellungen. Oben ein Symbol mit dem bunten G in der Mitte. Drum herum sind wie auf Planetenbahnen Personensymbole in verschiedenen Farben und ein Schutzschild angeordnet. Darunter die Aufforderung &quot;Googel Konto zufügen&quot; und eine Schaltfläche dazu. Es wird angegeben, dass Gerät finden und Systemupdates nicht ohne Konto möglich wären-" />
                    Es ist so schön bequem! Kauft man eine neues Handy, ist doch schon alles vorinstalliert und eingerichtet. Bei einem Android also nur noch den Google-Account&hellip;
                ]]>
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                    <p><img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/23/Google_Konto.png" class="type:primaryImage" alt="Screenshot aus den Googel Einstellungen. Oben ein Symbol mit dem bunten G in der Mitte. Drum herum sind wie auf Planetenbahnen Personensymbole in verschiedenen Farben und ein Schutzschild angeordnet. Darunter die Aufforderung &quot;Googel Konto zufügen&quot; und eine Schaltfläche dazu. Es wird angegeben, dass Gerät finden und Systemupdates nicht ohne Konto möglich wären-" /></p>
                <p>Es ist so schön bequem! Kauft man eine neues Handy, ist doch schon alles vorinstalliert und eingerichtet. Bei einem Android also nur noch den Google-Account registrieren oder hinterlegen…und los!</p><p>Nee, möchte man das heute noch?</p><p>Jedenfalls wollte ich ausprobieren, wie weit ich ohne einen Google-Account mit einem neuen handelsüblichen Android komme. Mehr als ein Jahr später funktioniert alles was ich benötige weiterhin ohne Googel-Konto reibungslos.</p><h2 id="hardware">Hardware</h2>
<p>Zwar möchte ich nur die allernötigsten Google-Apps und möglichst keine Google-Cloud-Dienste benutzen, aber die Google-Handys der Pixel-Serie finde ich empfehlenswert. Was mir besonders gefällt: Sie kommen nahezu ohne sog. Bloatware daher, also ohne vorinstalliertes WhatsApp, Facebook &amp; Co.</p><p>Wie bin ich vorgegangen?</p><h2 id="nach-dem-ersten-start">Nach dem ersten Start</h2>
<ul>
<li><code>Google Konto einrichten</code> -&gt; Überspringen</li>
<li><code>Standort verwenden</code> -&gt; Aus</li>
<li><code>Nutzungsdaten &amp; Fehlerberichte senden</code> -&gt; Aus</li>
<li><code>Mit Fingerabdruck entsperren</code> -&gt; Kann man machen…</li>
<li><code>Mit Gesicht entsperren</code> -&gt; Kann man auch machen…</li>
<li><code>Google Apps installieren</code> (Docs , Meet, Übersetzer etc) -&gt; Keine installieren</li>
<li><code>Update auf Android 14</code> -&gt; klar</li>
</ul>
<h2 id="grundlegende-einstellungen">Grundlegende Einstellungen</h2>
<p><code>Google Einstellungen</code> -&gt; Alles ausstellen was nur irgend möglich
Z.B.</p><ul>
<li><code>Autofill mit Google</code> -&gt; Nein</li>
<li><code>Dashboard für Spiele</code> -&gt; Aus</li>
<li><code>Mein Gerät finden</code> -&gt; Aus</li>
<li><code>Nutzung von geteilen Daten personalisieren</code> -&gt; Alles Aus</li>
</ul>
<p>Wichtig:</p><p>Anzeigen -&gt; <code>Werbe-ID</code> -&gt; zurücksetzten und löschen</p><p>Systemupdates:</p><p>Anders als in den Einstellungen angegeben (siehe Titelbild), funktionieren Betriebssystemupdates auch ohne Google-Konto.</p><h2 id="appstore-f-droid">Appstore F-Droid</h2>
<p>Den GooglePlay Store möchte ich nicht und er würde mir ohne Google-Konto sowieso nichts nützen. Als App-Store nutze ich F-Droid.</p><p>Dazu das erste und letze mal auf dem Gerät den Google-Chrome Browser nutzen:</p><ul>
<li>Chrome starten, F-Droid als Suchbegriff eingeben -&gt; herunterladen</li>
<li>Dateien aufrufen, in Ordner Downloads gehen -&gt; F-Droid starten</li>
<li>Es wird moniert: Installieren nicht möglich &gt; in vorgeschlagenen Einstellungen -&gt; Installieren aus dieser Quelle vertrauen -&gt; Ja</li>
<li>Zurück zum heruntergeladenen F-Droid und installieren</li>
</ul>
<h2 id="tastatur">Tastatur</h2>
<p>Die Tastatur befindet sich an einer der empfindlichsten Stellen in Sachen Privatsphäre. Was nützt ein verschlüsselter Chat, wenn Daten via Tastatur auf Abwege geraten könnten?</p><p>Deshalb installiere ich via F-Droid eine alternative Tastatur, z.B. das AnySoftKeyboard oder das Heliboard. Beide haben interessante zusätzliche Möglichkeiten, die die Google-Tastatur nicht bietet.</p><h2 id="apps">Apps</h2>
<p>Aus dem F-Droid-Store installiere ich z.B. diese Apps:</p><ul>
<li><code>Werbe und Tracking-Blocker</code>: AdAway</li>
<li><code>Browser</code>: Fennec und Firefox</li>
<li><code>Suche</code>: metager, DuckDuckGo, Quant</li>
<li><code>Chat</code>: XMPP -&gt; Conversations, Matrix -&gt; Element, FluffyChat, Synod.IM</li>
<li>Für <code>Termine, Fotouploads</code> etc.: Nextcloud </li>
<li><code>Kalender</code>: Etar</li>
<li><code>Termin- und ToDo Synchronisation mit Nextcloud</code>: DavX5</li>
<li><code>Karten</code>: OSMAnd, OrganicMaps, StreetComplete, OpenStop</li>
<li><code>Bus und Bahn</code>: Öffi</li>
</ul>
<p>Nahezu alle Google-Apps (Fotos, Files usw.) habe ich deinstalliert oder deaktiviert und durch freie, durch OpenSource transparentere Apps ersetzt.</p><h2 id="apps-die-nicht-in-f-droid-verfügbar-sind">Apps, die nicht in F-Droid verfügbar sind</h2>
<p>Einige Apps sind nicht im F-Droid erhältlich, besonders die der Banken oder der Deutschen Bahn. Dazu installiere ich den Aurora-Store. Damit  können Apps aus dem Play Store ohne Google Account bezogen und aktualisiert werden.</p><h2 id="google-such-widget">Google Such-Widget</h2>
<p>Inzwischen wurde Google endlich dazu verpflichtet, das Sucheingabefeld konfigurierbar zu machen, welches auf dem Homescreen <em>fest verdrahtet</em> ist. Tippt man lange darauf, kann die Google-Suche z.B. auf Quant oder andere umgestellt werden.</p><h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Nicht jede:r möchte oder kann ein neues Smartphone mit einem alternativen Betriebssystem wie z.B. GrapheneOS ausstatten. Mit den Hinweisen dieses Blogpostes kann man auch mit dem klassischen Android ein kleines Stück weg kommen von Googles Profilbildung und Aktivitätennachverfolgung zur Monetarisierung persönlicher Daten hin zu etwas selbstbestimmteren digitalen Handeln.</p><h2 id="weiterführende-informationen">Weiterführende Informationen</h2>
<p><a href="https://mobilsicher.de/ratgeber/verbraucherfreundlich-f-droid">MobilSicher erklärt F-Droid</a></p>
            ]]>
        </content>
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        <title>Wie komme ich ins FediVerse?</title>
        <author>
            <name>JoergSorge</name>
        </author>
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            <category term="FediVerse"/>
            <category term="Digitales"/>

        <updated>2022-11-15T15:53:57+01:00</updated>
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                <![CDATA[
                        <img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/22/fediverse-branches-axbom-12.png" alt="Ein schematisch dargestellter Baum. Die Blätter sind Tags mit den vielfältigen Diensten des FediVerse" />
                    Stellen wir uns vor, Menschen die gerne kurze Texte veröffentlichen, möchten in einem sozialen Netzwerk anderen folgen, die gern Videos produzieren oder Fotos posten -&hellip;
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        <content type="html">
            <![CDATA[
                    <p><img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/22/fediverse-branches-axbom-12.png" class="type:primaryImage" alt="Ein schematisch dargestellter Baum. Die Blätter sind Tags mit den vielfältigen Diensten des FediVerse" /></p>
                <p>Stellen wir uns vor, Menschen die gerne kurze Texte veröffentlichen, möchten in einem sozialen Netzwerk anderen <em>folgen</em>, die gern Videos produzieren oder Fotos posten - und zwar ohne dafür drei verschiedene Apps zu nutzen.</p>
<p>Das FediVerse macht es möglich! Es ist ein großes, dezentrales Netzwerk verschiedener Dienste, die eine gemeinsame technische "Sprache" sprechen.<br><br>Neben der Nutzung des Hauptdienstes, den man für sich gewählt hat, ist auch  Interaktion mit anderen Diensten möglich, ohne dort jeweils eigene Konten betreiben zu müssen.<br><br>Einige Dienste sind:</p>
<table style="color: var(--text-primary-color); font-family: var(--editor-font-family); font-size: inherit; font-weight: var(--font-weight-normal); width: 100%; height: 474.594px;" border="1">
<tbody>
<tr style="height: 50.3594px;">
<td style="width: 33.2382%; height: 50.3594px;">Kurznachrichtendienst</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">Mastodon</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">(Twitter)</td>
</tr>
<tr style="height: 50.3594px;">
<td style="width: 33.2382%; height: 50.3594px;">Langnachrichtendienst</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">Friendica, Sharkey</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">(Facebook)</td>
</tr>
<tr style="height: 50.3594px;">
<td style="width: 33.2382%; height: 50.3594px;">Fotoplattform</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">Pixelfed</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">(Instagram)</td>
</tr>
<tr style="height: 50.3594px;">
<td style="width: 33.2382%; height: 50.3594px;">Videoplattform</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">PeerTube</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">(youTube)</td>
</tr>
<tr style="height: 50.3594px;">
<td style="width: 33.2382%; height: 50.3594px;">Veranstaltungstermine</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">Mobilizon</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;"> </td>
</tr>
<tr style="height: 50.3594px;">
<td style="width: 33.2382%; height: 50.3594px;">Blogs</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">writeFreely</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;"> </td>
</tr>
<tr style="height: 50.3594px;">
<td style="width: 33.2382%; height: 50.3594px;">Buchbesprechungen</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">BookWyrm</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;"> </td>
</tr>
<tr style="height: 50.3594px;">
<td style="width: 33.2382%; height: 50.3594px;">Foren</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">Lemmy</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">(reddit)</td>
</tr>
<tr style="height: 50.3594px;">
<td style="width: 33.2382%; height: 50.3594px;">Podcasts</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;">CastoPod</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 50.3594px;"> </td>
</tr>
<tr style="height: 21.3594px;">
<td style="width: 33.2382%; height: 21.3594px;">Musik</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 21.3594px;">Funkwhale</td>
<td style="width: 33.3809%; height: 21.3594px;"> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Angaben in Klammern sind nur dazu da, ein besseres Verständnis für Neulinge zu ermöglichen. In der Regel "wehren" sich die Entwickler und Nutzer der Dienste zurecht gegen diese Vergleiche, weil sie doch "anders" sind.</p>
<h2>1. Schritt - Was passt zu mir?</h2>
<p>Um ins Fediverse zu kommen, ist der erste Schritt die Überlegung: <br>Welcher Dienst passt am besten zu mir?<br><br>Als Beispiel, entscheiden wir uns hier für den Kurznachrichtendienst <strong>Mastodon</strong>. Es ist derzeit der Dienst mit der größten Nutzerzahl und der umfangreichsten Dokumentation.</p>
<h2>2. Schritt - Wahl der Instanz</h2>
<p>Im zweiten Schritt wähle ich eine sog. Instanz. Durch den dezentralen Aufbau gibt es keinen "Zentralserver" an dem ich mich anmelden muss, wie das bei kommerziellen Plattformen, z.B. Facebook der Fall ist.<br><br>Bei der Einrichtung einer E-Mail-Adresse steht der Nutzer ebenfalls vor der Wahl des sog. Providers. Nicht anders und auch nicht komplizierter ist es im FediVerse.<br><br>Auf diesen beiden Seiten kann man sich eine Mastodon Instanz aussuchen:<br><br><a href="#INTERNAL_LINK#/post/null"></a><a href="https://contentnation.net/de/favstarmafia/artikel2">https://contentnation.net/de/favstarmafia/artikel2</a><br><a href="https://joinmastodon.org/">https://joinmastodon.org/</a><br><br>Vielleicht ist es fürs erste am einfachsten, via Webbrowser auf der entspr. Instanz ein Konto anzulegen.</p>
<h2>3. Schritt - Erst mal schauen</h2>
<p>Nun kann man erstmal ein wenig erkunden, was da so läuft.<br>Gibt man als Suche folgende Hashtags ein, wird man viele Anregungen finden:</p>
<ul>
<li>FediTipp</li>
<li>warumMastodon</li>
<li>warumFediverse</li>
<li>neuHier</li>
</ul>
<h2>4. Schritt - Lieber mobil?</h2>
<p>Ebenso vielfältig wie das FediVerse sind die technischen Möglichkeiten der Nutzung.</p>
<ul>
<li>Via WebBrowser (auch mobil gut möglich)</li>
<li>Via RSS-Feed-Reader (wenn man vozugsweise mitliest)</li>
<li>Via Dektop-Apps</li>
<li>Via moblier Apps</li>
</ul>
<p>Das ist wie im richtigen Leben. Man sucht sich das Fortbewegungsmittel aus, das am besten zu einem passt und bekommt z.B. nicht wie bei Intstagram vorgeschrieben, welche App man zu benutzen hat.</p>
<p>Eine Übersicht über Apps: <a href="https://joinmastodon.org/apps">https://joinmastodon.org/apps</a> </p>
<h2>Selbstbestimmt digital</h2>
<p>Das FediVerse ist keine Plattform einer einzelnen Firma. Viele engagieren sich seit Jahren für eine faire digitale Geselllschaft. Das FediVerse ist ein praktischer Ausdruck dessen.<br><br>Das FediVerse bzw. dessen einzelnen Dienste sind technisch nicht perfekt! Noch läuft z.B. der Austausch zwischen den Plattformen nicht reibungslos. Aber es wird immer besser. Die Software ist OpenSource. So kann man selbst dazu beitragen, sie zu verbessern. Dazu muss man kein IT-affiner Mensch sein. Auch die einfache Meldung eines Fehlers kann helfen.</p>
<h3>Weiterführende Informationen und Beispiele</h3>
<p>Kuketz-Blog zum FediVerse:</p>
<p><a href="https://www.kuketz-blog.de/das-fediverse-unendliche-weiten-als-schaubild-diagramm/">https://www.kuketz-blog.de/das-fediverse-unendliche-weiten-als-schaubild-diagramm/</a></p>
<p>Beispiele:</p>
<p>Mastodon: <a href="https://social.bau-ha.us/@JoergSorge">https://social.bau-ha.us/@JoergSorge</a></p>
<p>Sharkey: <a href="https://procial.tchncs.de/@fexplorer">https://procial.tchncs.de/@fexplorer</a></p>
<p>Pixelfed: <a href="https://pixelfed.social/pexplorer">https://pixelfed.social/pexplorer</a></p>
<p>PeerTube: <a href="https://tube.pilgerweg-21.de/">https://tube.pilgerweg-21.de</a></p>
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        <title>Ich sehe etwas, was du nicht siehst</title>
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            <name>JoergSorge</name>
        </author>
        <link href="https://alpha-lab.de/blog/ich-sehe-etwas-was-du-nicht-siehst/"/>
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        <updated>2022-03-10T22:02:13+01:00</updated>
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                        <img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/21/History-FreeTube_002.png" alt="Screenshot von Freetube, links senkrecht Menüpunkte, in der Mitte kleine Bilder von Videos" />
                    Das Spiel war ein kleiner Zeitvertreib, wenn man mit Kindern warten musste oder die Fahrt langweilig wurde. Heute übernehmen wohl eher die Smartphones den Unterhalter.
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                    <p><img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/21/History-FreeTube_002.png" class="type:primaryImage" alt="Screenshot von Freetube, links senkrecht Menüpunkte, in der Mitte kleine Bilder von Videos" /></p>
                <p>Das Spiel war ein kleiner Zeitvertreib, wenn man mit Kindern warten musste oder die Fahrt langweilig wurde. Heute übernehmen wohl eher die Smartphones den Unterhalter. </p><p>Mit dem Schauen von Videos vergeht die Zeit schnell. Aber was sehen wir da? Klar, bewegte Bilder, oder genauer, viele schnell aufeinanderfolgende Einzelbilder! Unsere Augen sind zu träge, um sie einzeln wahrzunehmen. Eine schöne Illusion, die uns Film und Video verschaffen.</p><p>Aber, während wir von den laufenden YouTube-Videos gefesselt sind, werden nicht nur Video-Daten zu unserem Videoplayer übertragen, sondern es werden Daten erfasst, die unsere Endgeräte in die Gegenrichtung verlassen.</p><p>Unsere Smartphones sind eine schier unerschöpfliche Quelle von Daten, die allerhand Begehrlichkeiten wecken. Z.B. der Ort an dem wir uns befinden und wie wie warm es da ist. Die Zeit zu der wir Videos schauen, und über welches WLAN oder welchen Datenprovider.</p><p>Google behält sich ausdrücklich das Recht vor, solche Daten in Schattenprofilen auch von Nutzern ohne Goggle-Konto zu speichern.</p><p>Gibt es Möglichkeiten diesen Datenfluss zu verhindern, der für die Zuschauer eher “unsichtbar” ist? Man kann es zumindest damit versuchen:</p><p><strong>YouTube-Videos nicht direkt auf der Plattform abspielen!</strong></p><ul>
<li><p>Sucht man z.B. via <code>DuckDuckGo</code> Videos, so bietet diese Suchmaschine, nicht immer, aber meistens die Möglichkeit, das YT-Video direkt, ohne Weiterleitung zu YouTube abzuspielen.</p></li>
<li><p>Auf dem Smartphone bietet sich die App <code>NewPipe</code> an</p></li>
<li><p>Am Desktop lässt sich die App <code>FreeTube</code> installieren</p></li>
<li><p>Dem Web-Browser kann man <code>Invidous</code> Add-Ons zufügen</p></li>
</ul>
<p>Allen Lösungen ist gemeinsam, dass sie als eine Art <em>Mittler</em> fungieren um die Videos via API von YouTube zu übertragen. Damit wird der Datenaustausch zwischen Endgerät und Google stark reduziert bzw. in vielen Fällen unterbunden. So erhält Google z.B. keine direkten Informationen, welche Videos man in welcher Reihenfolge geschaut hat. </p><p>Somit kann Google nicht ermitteln, ob jemand z.B. ein Problem hat und nach Informationen sucht, damit zurechtzukommen. Es ist nicht mehr so einfach herauszubekommen ob eine Person eine bestimmte Anschaffung tätigen möchte, weil sie sich Produkt-Videos anschaut. Die Liste liese sich lange fortsetzen.</p><p>Bleibt die Frage: Möchte ich wirklich Informationen an Google und Co. zum Weiterverkauf mitteilen, über die ich selbst in meinem persönlichen Umfeld (noch) mit niemandem sprechen will?</p><ul>
<li><a href="https://duckduckgo.com">DuckDuckGo</a></li>
<li><a href="https://newpipe.net/">NewPipe</a></li>
<li><a href="https://freetubeapp.io/">FreeTube</a></li>
<li><a href="https://www.kuketz-blog.de/youtube-auch-ohne-google-konto-erfassung-personenbezogener-daten/">Kuketz Blog: Daten ohne Google-Konto</a></li>
</ul>

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        <title>Wer Ohren hat zu hören, der höre!</title>
        <author>
            <name>JoergSorge</name>
        </author>
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        <updated>2020-05-22T00:06:00+02:00</updated>
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                        <img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/2020_Mumble-Konfiguration_035.png" alt="Mumble Konfiguration" />
                    Abstand halten ist das Gebot der Stunde. Digitale Systeme helfen die Distanz zu überwinden. Video-Chat und Konferenzen sind das Mittel der Wahl in der Corona-Krise&hellip;
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                    <p><img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/2020_Mumble-Konfiguration_035.png" class="type:primaryImage" alt="Mumble Konfiguration" /></p>
                <p>Abstand halten ist das Gebot der Stunde. Digitale Systeme helfen die Distanz zu überwinden. Video-Chat und Konferenzen sind das Mittel der Wahl in der Corona-Krise geworden. Doch oft ist die Qualität aufgrund schlechter Internetverbindungen mangelhaft. Ein altbewährtes System gewinnt in dieser Situation neue Bedeutung: <code>Mumble</code>.</p><p>Mumble ist ein Audio-Chat, ähnlich einer Telefonkonferenz. Die Nutzung einer Telefonkonferenz ist vom jeweiligen Telefonanbieter abhängig. Mitunter sind nur 3 Teilnehmer möglich und es fallen zusätzliche Gebühren an. Mumble ist für Audiokonferenzen mit vielen Teilnehmern geeignet. Voreingestellt ist eine Begrenzung bei 100. Bewährt hat sich das System bereits seit mehr als zehn Jahren bei Online-Gamern und in der alternativen digital-Szene, wenn man den Chaos Computer Club oder die Piraten so bezeichnen möchte ;-)</p><p>Für Mumble sprechen ein paar Eigenschaften die in Bezug auf den Respekt der Privatsphäre der Teilnehmer und digitaler Selbstbestimmung wichtig sind.</p><ul>
<li>Offener Quellcode (<code>FOSS</code>), also nachprüfbar wie und welche Daten verarbeitet werden</li>
<li><code>EndezuEnde</code>-Verschlüsselung</li>
<li><code>Mumble-Server</code> können selbst gehostet werden, so verringert sich die Abhängigkeit von kommerziellen Drittanbietern</li>
</ul>
<h3 id="nutzung">Nutzung</h3>
<p>Jeder Teilnehmer benötigt einen sogenannten <strong>Clienten</strong>, also eine App, oder man nutzt einen Web-Clienten über einen Internetbrowser. Apps stehen für alle mobilen Betriebssysteme zur Verfügung, ebenso Programme für Desktop-Computer bzw. Laptop (siehe unten).</p><p>In jedem Fall ist die Nutzung eines <code>Kopf- Ohrhörers</code> (mindestens) oder einer Hörsprechgarnitur bzw. eines Headsets erforderlich!</p><p>In der App richtet man sich jeweils ein Profil für die Mumble-Server ein, die man nutzen möchte. Ein <strong>Profil</strong> besteht aus:</p><ul>
<li>Bezeichnung (frei wählbar, nur für die eigene Organisation)</li>
<li>Server-Adresse (z.B. <code>mein-mumble-server.de</code>)</li>
<li>Benutzername (frei wählbarer Nickname, unter dem mich andere Teilnehmer sehen)</li>
</ul>
<h3 id="optionen">Optionen</h3>
<ul>
<li>Nicht jeder Mumble-Server ist öffentlich. So kann es sein, dass man im Profil ein zusätzliches Server-Passwort eintragen muss</li>
<li>Nicht jeder Chat-Raum muss für alle zugänglich sein. Es können Benutzer- und Gruppenrechte vergeben sein</li>
<li>Jede Teilnehmerin kann sich selbst <em>stumm</em> oder <em>taub</em> stellen, es ist aber auch möglich, dass ein Teilnehmer vom Administrator stumm gestellt wird</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus gibt es viele weitere Möglichkeiten, die hier nicht angesprochen werden, um den Einstig zu erleichtern.</p><h3 id="android-app">Android-App</h3>
<p>Für Android gibt es die App <code>Plumble</code>, bzw. die aktuelle Weiterentwicklung <code>Mumla</code>. Server und Chat-Räume werden in einer Baumstruktur gelistet. Durch einen <em>Tipp</em> auf ein Profil verbindet sich der Client mit dem Server und man erhält eine Liste der vorhandenen Chaträume. Durch einen <em>Tipp</em> auf das Pfeilsymbol neben einem Raum, <em>betritt</em> man diesen Chat-Raum und kann mit den Teilnehmern sprechen. Das Mikrofon-Symbol des jeweiligen Teilnehmers wird durch eine Animation <em>umrundet</em>, wenn der Teilnehmer spricht. Beim Stumm oder Taubschalten wird das Symbol entsprechend angepasst.
<figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/2020_Mumble_Android_Interface.png" alt="Mumble Android Interface" width="1071" height="918" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Android_Interface-xs.png 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Android_Interface-sm.png 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Android_Interface-md.png 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Android_Interface-lg.png 1024w"></figure></p><p>Die Einrichtung des Profils, gemäß der Hinweise oben, sieht im Screenshot so aus:
<figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/2020_Mumble_Android_Server_hinzufuegen.png" alt="Mumble Android Server hinzufuegen" width="984" height="1035" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Android_Server_hinzufuegen-xs.png 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Android_Server_hinzufuegen-sm.png 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Android_Server_hinzufuegen-md.png 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Android_Server_hinzufuegen-lg.png 1024w"></figure></p><h3 id="desktop-programm">Desktop-Programm</h3>
<p>Hier Screenshots des Mumble-Programms. Ein neues Profil legt man über das Weltkugel-Symbol oder Hauptmenü <code>Server-&gt;Verbinden</code> an. Diese Schaltfläche/ Menüpunkt benutzt man auch, um sich mit den vorhandenen Profilen am Server anzumelden.</p><figure class="post__image"><img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/2020_Mumble_Server_hinzufuegen_034.png" alt="Mumble_Server_hinzufuegen" width="430" height="327" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Server_hinzufuegen_034-xs.png 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Server_hinzufuegen_034-sm.png 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Server_hinzufuegen_034-md.png 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Server_hinzufuegen_034-lg.png 1024w"></figure><figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/2020_Mumble_Server_verbinden_031.png" alt="Mumble Server verbinden" width="724" height="403" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Server_verbinden_031-xs.png 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Server_verbinden_031-sm.png 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Server_verbinden_031-md.png 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Server_verbinden_031-lg.png 1024w"></figure><p>Bevor man bei einem Desktop-Programm jedoch ein Profil einrichten kann, wird man beim ersten Start durch einen Dialog geführt, in dem die Audio-Einstellungen eingerichtet werden. Es geht dabei im Wesentlichen darum, die richtige Ansprechschwellen zu finden, um Störgeräusche ausblenden und eine optimale Lautstärke einstellen zu können. (Siehe Titelbild)</p><p>Dieser Screenshot zeigt das Programmfenster nachdem man sich mit einem Server verbunden hat, links Statusmeldungen, rechts das Chatfenster.</p><figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/2020_Mumble_Interface_031.png" alt="Mumble Interface" width="585" height="374" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Interface_031-xs.png 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Interface_031-sm.png 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Interface_031-md.png 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/19/responsive/2020_Mumble_Interface_031-lg.png 1024w"></figure><p>Die Verbindung zu einem Server wird geschlossen über das Haupt-Menü <code>Server-&gt;Trennen</code>.</p><h2 id="einen-eigenen-server-betreiben">Einen eigenen Server betreiben</h2>
<p>Ein eigener Mumble-Server ist relativ leicht aufgesetzt. Es genügt ein virtueller Server ohne besondere Leistungs-Anforderungen. Auf ubuntu erfolgt die Installation damit:</p><pre><code>sudo add-apt-repository ppa:mumble/release
sudo apt-get update

sudo apt-get install mumble-server
sudo dpkg-reconfigure mumble-server
</code></pre>
<p>Anschließend muss die Konfiguration vorgenommen werden. Soll der Server an einer eigenen Sub-Domain erreichbar sein, ist natürlich die Einrichtung des entsprechenden VirtualHost nötig. (Details zur Installation, siehe unten)</p><h3 id="apps-und-programme-informationen">Apps und Programme, Informationen</h3>
<ul>
<li>Android: <code>F-Droid</code>-Store <a href="https://mumla-app.gitlab.io/">Mumla</a></li>
<li>iOS: <a href="https://apps.apple.com/de/app/mumble/id443472808">Muble</a></li>
<li>Desktops: <a href="https://www.mumble.info/downloads/">Linux, MacOS, Windows</a></li>
<li><a href="https://www.mumble.info/">Mumble Webseite</a></li>
<li><a href="https://wiki.mumble.info/wiki/Installing_Mumble">Mumble Server installieren</a></li>
<li>Öffentlicher Server von <a href="https://luki.org/2020/03/luki-stellt-audiokonferenzen-mit-mumble-zur-verfugung/">LibreChurch</a></li>
</ul>
<h3 id="wer-ohren-hat-zu-hören-der-höre">“Wer Ohren hat zu hören, der höre!”</h3>
<p>Das ist übrigens ein <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Markus4%2C23">Zitat</a> aus dem Neuen Testament. Jesus versucht in sog. Gleichnissen deutlich zu machen, worin das ungewöhnliche seines Lebens und seiner Botschaft besteht. In einer Welt, in der jeder zum <em>Audio-Sender</em> werden kann, ist es vielleicht gut, sich wieder auf das Hören zu besinnen. Was höre ich? Wie höre ich? Wer spricht da zu mir?</p>
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        <title>Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde</title>
        <author>
            <name>JoergSorge</name>
        </author>
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            <category term="Christsein"/>

        <updated>2020-03-22T23:56:00+01:00</updated>
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                        <img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/18/2016_Krankenhaus.1024.jpg" alt="Mit Mundschutz im Krankenhaus" />
                    Das Bild mit Mundschutz ist nicht aktuell, es wurde 2016 aufgenommen. Es war der Beginn einer Isolation, die seit dem in unterschiedlicher Ausprägung andauert. Begonnen&hellip;
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        <content type="html">
            <![CDATA[
                    <p><img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/18/2016_Krankenhaus.1024.jpg" class="type:primaryImage" alt="Mit Mundschutz im Krankenhaus" /></p>
                <p>Das Bild mit Mundschutz ist nicht aktuell, es wurde 2016 aufgenommen. Es war der Beginn einer <code>Isolation</code>, die seit dem in unterschiedlicher Ausprägung andauert. Begonnen hat sie mit einer Umkehr-Isolation über fünf <code>Wochen</code> im Krankenhaus. Dann <code>Monate</code> der häuslichen Quarantäne. Später Reisen oder Besuche nur unter erhöhten <em>Sicherheitsvorkehrungen</em>, Meidung größerer Menschenmengen. Im öffentlichen Raum Körperkontakt vermeiden, Dinge nur mit Schutz anfassen, oft Hände Waschen und desinfizieren, Abstand auf unbekannte Menschen halten. Immer Salbeitee dabei, um den Rachen unkompliziert <em>desinfizieren</em> zu können. Grippe-Symptome manchmal nach Aufenthalt im <em>bevölkerten</em> öffentlichen Raum. Reisen, Konferenzen oder Seminare, die ich kurzfristig immer wieder wegen Infektionen absagen muss. Ich bin jetzt im vierten <code>Jahr</code> einer, mal mehr oder weniger starken, <em>Isolation</em>. Die äußeren Bedingungen haben sich nun allerdings dramatisch verschärft.</p><h3 id="was-war-eigentlich-geschehen">Was war eigentlich geschehen?</h3>
<p>Auf Anraten meiner Hausärztin lieferte ich mich mit inneren Blutungen selbst ins Krankenhaus ein. Eigentlich hatte ich <em>nur</em> Grippe. Kein Fieber, aber Gliederschmerzen, Unwohlsein, Kraftlosigkeit. Es wurde relativ schnell eine <code>Haarzell-Leukämie</code> diagnostiziert. Sehr selten, sie ist verbunden mit einer immer weiter fortschreitenden Immunschwäche. Sie ist geprägt durch den <em>Umbau</em> des Knochenmarks und der zunehmenden Verdrängung gesunder Blutzellen. Das geschieht langsam, schleichend, kann über Jahrzehnte unerkannt sein und schwächt den Körper. Bei vielen Haarzell-Patienten wird die Produktion der Haarzellen durch die Therapie soweit eingedämmt, dass sich die Blutwerte wieder erholen. Die Haarzellen wurden auch bei mir reduziert, allerdings erholten sich meine Blutwerte viel länger als üblich nicht so recht und es verstärkten sich andere Begleiterscheinungen.</p><h3 id="rückzug">Rückzug?</h3>
<p>In solchen Situationen stellt sich die Frage nach dem Rückzug. Ist die Angst vor Infektion so groß, dass man sich nicht mehr <em>unter Leute</em> traut? Bei dieser Erkrankung geht es ja nicht darum, dass man andere anstecken könnte! Nein, die Gefahr droht von <em>außen</em>, man muss sich selbst schützen! Man muss sich immer wieder mit dieser Angst auseinandersetzen.</p><p>Aber hier <em>trägt</em> mich das Vertrauen, dem man im Evangelium begegnet. Nicht zu meinem Selbstzweck, sondern als Teil eines <em>Friedens</em>, der höher ist als alle <em>Vernunft</em>, wie es oft im Abschlusssegen des Gottesdienstes heißt. Ich hoffe und bete, dass mir das erhalten bleibt, und es vielleicht auch andere erfahren können.</p><p>Ich habe mich tatsächlich eine Weile zurückgezogen. Habe meditiert, gebetet, geistliche Exerzitien gemacht. Mein bisheriges Leben <em>analysiert</em>, über Bord geworfen, was mich belastet hatte. Und dann war es mir möglich, mich neu zu orientieren, wieder nach vorn zu schauen. Die Isolation schränkt mich ein, ja. Aber ich habe Zeit, mich mir selber zu stellen. Das war und ist nicht immer schön! Da kommen Dinge zu Tage, die man gern mit viel Arbeit, Beschäftigung, wichtigem <em>Getue</em> oder Hobbys und Zerstreuung überspielen möchte.</p><h3 id="aufgezwungene-isolation">Aufgezwungene Isolation</h3>
<p>Aber ich möchte auch auf andere Aspekte aufmerksam machen. Ich lebe auf dem Dorf. Kunst und Kultur? Fehlanzeige! Kino oder Theaterbesuche am Abend in den nächstgelegenen Städten? Aufgrund von fehlender Infrastruktur des öffentlichen Nahverkehrs schon Jahrzehnte nicht möglich! Für interessante Vorträge, Seminare, Barcamps, Konferenzen u.ä. in den größeren Städten sind <em>Unsummen</em> an Fahrt- und Übernachtungskosten aufzuwenden. Von den ehemals drei Gaststätten im Dorf gibt es schon Jahrzehnte keine mehr. Bäckerei: geschlossen, zwei Lebensmittelläden: geschlossen, zwei Postfilialen: geschlossen. Alles ist im ländlichen Raum auf den Autoverkehr ausgerichtet. Und da gibt es viele Benachteiligte! In welcher Isolation leben z.B. blinde und sehbehinderte Menschen? Sie können sich nicht mal eben ins Auto setzen um an einem Treffen teilzunehmen! Auch die digitalen Angebote sind für sie oft immer noch nicht barrierefrei nutzbar. Lebenslange Isolation!</p><p>Insofern freue ich mich, dass ich auch Menschen kenne, die in der Coronakrise keine Langeweile haben, sondern sich engagieren, um z.B. Barrieren im Digitalen abzubauen, praktische Hilfen anbieten und für eine Neuorientierung unserer Gesellschaft eintreten.</p><p>Vielleicht kann man diese Zeit als Chance begreifen um sich mit sich selbst und mit Gott auseinanderzusetzen? Und dann könnte Kraft mobilisiert werden um die Schwächen und Probleme anzugehen, die sich in dieser Krise offenbaren.</p><h3 id="genug-öl">Genug Öl</h3>
<p>Die Überschrift ist übrigens einem Gleichnis von Jesus Christus entlehnt, dass mir im Zusammenhang mit der Corana-Krise in den Sinn kam. Was hat es mit dem Öl auf sich, welches einige haben und manche nicht? Es könnte einen Zeitpunkt geben, an dem <em>hat</em> man - oder nicht, und wenn ja, dann <em>kann</em> man nichts abgeben. Es hängt wohl damit zusammen, welche Grundlage man in <em>guten</em> Zeiten gewählt hat.</p><p><a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us25%2C1">Das Gleichnis von den Jungfrauen</a></p>
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        <title>Heiligt der Zweck die Mittel?</title>
        <author>
            <name>JoergSorge</name>
        </author>
        <link href="https://alpha-lab.de/blog/heiligt-der-zweck-die-mittel/"/>
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            <category term="Kirche"/>
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        <updated>2020-03-02T23:28:00+01:00</updated>
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                        <img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/17/2020_03_kina-TV.jpg" alt="Start-Screen der kina-TV Videos (KOM-IN-Netzwerk) auch für youtube Mitte der 2000er Jahre" />
                    Kürzlich fiel mir wieder ein altes Konzept in die Hände. Es ging um eine Art christliches TV-Magazin. Es sollte nicht so abgeklärt professionell sein, wie&hellip;
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                    <p><img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/17/2020_03_kina-TV.jpg" class="type:primaryImage" alt="Start-Screen der kina-TV Videos (KOM-IN-Netzwerk) auch für youtube Mitte der 2000er Jahre" /></p>
                <p>Kürzlich fiel mir wieder ein altes Konzept in die Hände. Es ging um eine Art christliches TV-Magazin. Es sollte nicht so <em>abgeklärt</em> professionell sein, wie der Fernsehgottesdienst, sondern auf natürliche, einfache Weise mit lokalem Bezug praktisches christliches Leben veranschaulichen. Ich stelle die qualitativ hervorragenden  Fernsehgottesdienste der Öffentlich-Rechtlichen keineswegs in Frage! Aber im nichtkommerziellen Lokalfunk und den Offenen Kanälen gab es nicht nur die technischen Möglichkeiten, sondern auch ein Publikum, das auf andere Weise ansprechbar war. Und, nachdem der <code>Realplayer</code> schon eine Weile Briefmarkengroße Online-Videos ermöglichte, trat um 2006 <code>YouTube</code> auf den Plan, eine weitere Verbreitungsmöglichkeit - Leider war das <em>kirchliche</em> Interesse an dem Projekt damals nicht besonders groß und es gab wohl auch zu wenig Ressourcen um es zu verwirklichen. Aber für das <code>KOM-IN-Netzwerk</code> begann ich dann doch einige TV-Beiträge, auch auf YouTube, zu veröffentlichen.</p><p>Nun, es ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen und es hat sich das Hashtag <code>#DigitaleKirche</code> etabliert. Inzwischen muss man nur noch selten erklären warum Kirche im Digitalen einen Auftrag hat. Kirchliche Online-Angebote finden sich auf nahezu allen, allerdings überwiegend kommerziellen, Plattformen. Auf dem sog. sozialen Netzwerk <code>Facebook</code> gibt es z.B. die Gruppe <code>Kirche und SocialMedia</code> und via <code>WhatsApp</code> werden Gläubige aufgerufen z.B. zum Namenstag der Heiligen persönlichste Informationen an den ethisch fraglichen Konzern zu übermitteln.</p><p>Sind die Kirchen nun dabei, sich voll in den digitalen Mainstream zu stürzen? Das <code>Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik</code> gründet ein <code>Sinnfluenzer</code>-Netz. Die <code>Arbeitsgemeinschaft Jugendevangelisation</code> erstellt einen <code>Christfluencer-Pool</code>. Liest man nach, so geht es aber lediglich um <code>YouTube</code>, <code>Instagram</code>, <code>Twitter</code>, <code>facebook</code> und Co. Gut, es taucht auch mal die Formulierung “…und anderen Anbietern” auf.</p><p>Ja, es sind ein paar Jahre vergangen und es hat gedauert, bis Kirche die neuen Medien endlich für sich entdeckt hat. Aber inzwischen hat sich die digitale Welt weiter gedreht und dramatisch verändert!  Pioniere des <code>WWW</code> wie z.B. <code>Tim Berners-Lee</code>, sind längst zu Mahnern geworden und entwickeln neue Werkzeuge, um dem skrupellosen Datenkapitalismus wenigstens etwas entgegenzusetzen. Engagierte, die SocialMedia auf hohem Niveau professionell und virtuos zu nutzen wussten, wie. z.B. <code>Michael Blume</code>, verlassen die Mainstream-Plattformen.</p><p>In den Kirchen hört man, verständlicher Weise, vom Auftrag der Verkündigung und von <em>Reichweite</em>. Aber findet man Kirche offizell, zumindest nach derzeitigem Kenntnisstand, auf ethischeren, alternativen Netzwerken die eher das Prädikat <em>sozial</em> verdienen?
Es heißt man müsse <em>…bei den Menschen sein</em>. Im Umkehrschluss frage ich mich, sind denn die, die aktiv für Gemeinwohl orientierte, digitale Netzwerke eintreten und arbeiten oder diese nutzen <em>keine Menschen</em>? Es geht um Altenativen wie z.B. <code>Pixelfed</code>, <code>Peertube</code>, <code>friendica</code>, <code>Mastodon</code>, <code>Okuna</code> und andere, eben NICHT kommerzielle Angebote. Mir ist derzeit keine <em>offizielle</em> kirchlich-institutionelle Organisation oder Initiative bekannt, die aktiv an digitalen Systemen mitarbeitet, die nach derzeitigem Kenntnisstand wohl einer christlichen Ethik im Digitalen näher sind, als Kapitalgetriebene und auch mit den persönlichen Daten der Gläubigen bezahlte Plattformen einiger weniger weltweit agierender Datenkonzerne, manche nennen sie <code>GAFA</code>.</p><p>Ich möchte betonen, dass ich die Arbeit engagierter Christen im digitalen Mainstream achte und schätze! Aber wie ist das mit dem Nächsten, wenn <em>Sinnfluencer</em> nahezu ausschließlich Systeme nutzen, von denen wir <em>wissen</em>, damit wird die Privatsphäre des Nächsten verletzt? Ich nehme an, die <code>EKD</code> möchte mit der Förderung der Sinnfluencer eine gewisse Vorbildwirkung befördern. Aber was fördert man mit dieser einseitigen Fokussierung auf Dienste von zwei, drei Konzernen wirklich? Heiligt der Zweck die Mittel?</p><p>Um auf mein eingangs erwähntes TV-Projekt zurück zu kommen. Damals lautete das Google-Motto noch <code>Don&#39;t be evil</code> (Sei nicht böse). Über den Wert eines solchen Mottos lässt sich bestimmt streiten. Vielleicht wäre es aber damals nicht unpassend gewesen, als Christen dort aktiv zu sein. Heute blockieren <em>Datenbewusste</em> Internetnutzer die Domains von Google/YouTube oder versuchen dem Datenhandel beim Video schauen durch Dienste wie <code>invidio.us</code> zu entkommen.</p><p>Es geht mir überhaupt nicht darum allgemein zu sagen “das ist böse - das ist gut”. Mir fehlt eine, irgendwie <em>theologische Auseinandersetzung bzw. Klarheit</em> bezüglich der Wahl der Mittel. Ich kann bei gegenwärtiger #DigitalerKirche keine Ausgewogenheit oder Differenzierung erkennen.</p><p>Worin besteht unser Auftrag als Kirche? Den Kommerz mit den Daten der Gläubigen zu fördern, oder dem <code>Nächsten</code> beizustehen der unter die <code>Daten-Räuber</code> gefallen ist? Gelingt letzteres mit einer, nach meiner Wahrnehmung, weitgehend kritiklosen Nutzung des digitalen Mainstreams?</p><p>Vielleicht fehlt mir aber auch nur der Überblick. Dann antwortet gern auf diesen <a href="https://kirche.social/@JoergSorge/103028745753828677">Toot</a></p><p>Weitere Informationen:</p><p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Contract_for_the_Web">Wikipedia: Tim Berners-Lee - Contract for the Web</a></p><p><a href="https://www.golem.de/news/verrohung-in-social-media-landes-antisemitismusbeauftragter-verlaesst-facebook-1910-144690.html">Golem: Landes-Antisemitismusbeauftragter verlässt Facebook</a></p><p><a href="https://www.welt.de/finanzen/article150809163/Die-gefaehrliche-Dominanz-der-grossen-Vier.html">Welt: GAFA</a></p><p><a href="https://yeet.evangelisch.de">Ev. Sinnfluencer</a></p><p>Es ist wenig, aber die Hoffnung stirbt zuletzt:</p><p><a href="https://cursor.pubpub.org/pub/friedrichflosstheology">Cursor_: FLOSS-Kultur und Theologische Praxis</a></p><p><a href="https://librechurch.org/">Eine mutmachende Initiative engagierter Christen: LibreChurch</a></p>
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        <title>Einen Feinstaubsensor bauen</title>
        <author>
            <name>JoergSorge</name>
        </author>
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            <category term="Umwelt"/>
            <category term="Digitales"/>

        <updated>2019-09-20T20:43:00+02:00</updated>
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                    In dieser Anleitung möchte ich Schritt für Schritt zeigen, wie ein Feinstaubsensor gemäß der Initiative von Luftdaten.Info aufgebaut werden kann. Die Arduino Software und Pakete&hellip;
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                    <p><img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/Feinstaubsensor_Rohr.png" class="type:primaryImage" alt="Feinstaubsensor" /></p>
                <p>In dieser Anleitung möchte ich Schritt für Schritt zeigen, wie ein Feinstaubsensor gemäß der Initiative von <code>Luftdaten.Info</code> aufgebaut werden kann.   </p><h3 id="arbeitsschritte">Arbeitsschritte</h3>
<ol>
<li>Firmware auf Microcontroller übertragen</li>
<li>Komponenten zusammenbauen</li>
<li>W-LAN des Sensors einrichten</li>
<li>Am Standort aufstellen/ befestigen</li>
<li>Einrichtung und Kontrolle der Datenübertragung</li>
</ol>
<h3 id="voraussetzungen">Voraussetzungen</h3>
<ul>
<li><p>Die <code>Arduino</code> Software und Pakete für <code>esptool</code> müssen installiert und eingerichtet sein <a href="https://pilgerweg-21.de/denn-staub-bist-du-und-zum-staub-kehrst-du-zurueck/">Blogpost mit esptool-Einrichtung</a></p></li>
<li><p>Diese Komponenten sind nötig:</p><ul>
<li>Feinstaubsensor <code>SDS011</code></li>
<li>Microcontroller <code>ESP8266</code></li>
<li>Temperatur und Feuchtefühler <code>DHT22</code></li>
<li>Steckkäbelchen</li>
<li>Kabelbinder</li>
<li>Heißkleber</li>
<li>Ansaugschlauch</li>
<li>Rohrbögen</li>
<li>Rohrbefestigungsschelle</li>
</ul>
</li>
</ul>
<figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/2019_09_20_Feinstaub_flash.png" alt="Firmware upload" width="842" height="310" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_flash-xs.png 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_flash-sm.png 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_flash-md.png 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_flash-lg.png 1024w"></figure><h3 id="1-firmware-auf-microcontroller-übertragen">1. Firmware auf Microcontroller übertragen</h3>
<ul>
<li>Downlaoad der aktuellen Firmware von <a href="https://www.madavi.de/sensor/update/data/latest_de.bin">https://www.madavi.de/sensor/update/data/latest_de.bin</a></li>
<li>USB-Verbindung zum Computer herstellen</li>
<li>USB-Gerät im Terminal ermitteln <code>ls -la /dev</code></li>
<li>Ergebnis z.B. <code>/dev/ttyUSB0</code></li>
<li>Firmware mit diesem Befehl übertragen
<code>~/.arduino15/packages/esp8266/tools/esptool/2.5.0-3-20ed2b9/esptool -vv -cd nodemcu -cb 57600 -ca 0x00000 -cp /dev/ttyUSB0 -cf /home/myuser/mypathto/latest_de.bin</code>
  Dabei den Speicherort der Software <code>.arduino15/packages/esp8266/tools/esptool/2.5.0-3-20ed2b9/esptool</code> und der Firmware <code>myuser/mypathto/latest_de.bin</code> anpassen!
<figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/2019_09_20_Feinstaub_Controller.jpg" alt="Microcontroller" width="1024" height="768" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_Controller-xs.jpg 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_Controller-sm.jpg 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_Controller-md.jpg 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_Controller-lg.jpg 1024w"></figure></li>
</ul>
<h3 id="2-komponenten-zusammenbauen">2. Komponenten zusammenbauen</h3>
<p>Der Microcontroller wird anhand des Schaltplanes mit dem Feinstaubsensor und dem Temperatur- und Feuchtesensor verkabelt. Bei meinem Modell ergab sich eine Abweichung bei der Stromversorgung, siehe Grafik.</p><ul>
<li><code>5V (SDS011) -&gt; Vin (esp8266)</code></li>
<li><code>GND (SDS011) -&gt; GND unten (esp8266)</code></li>
</ul>
<p>Auf den USB-Anschluss des Controllers ist das USB-Kabel zur Stromversorgung aufzustecken. Nach bestandenem Funktionstest können die Steckkontakte mit etwas Heißkleber gesichert werden. Zum Schluss schiebt man die Platine des Sensors in den ersten Bogen und steckt den zweiten Bogen auf.
<figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/luftdaten_info_nodemcu-v3-schaltplan-sds011_angepasst_2019_09_20.jpg" alt="Schaltplan" width="676" height="753" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/luftdaten_info_nodemcu-v3-schaltplan-sds011_angepasst_2019_09_20-xs.jpg 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/luftdaten_info_nodemcu-v3-schaltplan-sds011_angepasst_2019_09_20-sm.jpg 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/luftdaten_info_nodemcu-v3-schaltplan-sds011_angepasst_2019_09_20-md.jpg 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/luftdaten_info_nodemcu-v3-schaltplan-sds011_angepasst_2019_09_20-lg.jpg 1024w"></figure></p><h3 id="3-w-lan-des-sensors-einrichten">3. W-LAN des Sensors einrichten</h3>
<ul>
<li>Das USB-Kabel wird mit dem Netzteil verbunden, sodass das System mit 230 V versorgt werden kann</li>
<li>Der Sensor startet einen WLAN-Accesspoint, die SSID enthält die ID des Sensors</li>
<li>Sensor <code>ID</code> für späteren Datenabruf notieren</li>
<li>Nun verbindet man z.B. ein Handy zum AP des Sensors und ruft die IP <code>192.168.4.1</code> auf</li>
<li>Die Software listet verfügbare W-LAN-Netze auf</li>
<li>Entsprechendes W-LAN auswählen und Passwort eintragen</li>
<li><code>Speichern und neu starten</code> betätigen
<figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/2019_09_20_Feinstaub_WLAN.png" alt="WLAN-Einstellungen" width="1080" height="2160" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_WLAN-xs.png 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_WLAN-sm.png 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_WLAN-md.png 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_WLAN-lg.png 1024w"></figure></li>
</ul>
<h3 id="4-am-standort-aufstellen-befestigen">4. Am Standort aufstellen/ befestigen</h3>
<p>Der Sensor muss Sturmfest verankert werden. Auf einem Dach kann man ihn z.B. mittels eines Schirmständers aufstellen. Zu Gebäuden sollte man einen Mindestabstand von einem halben Meter einhalten, vom Boden ca. 2m.  </p><h3 id="5-datenübertragung">5. Datenübertragung</h3>
<p>Nachdem die Stromversorgung wieder hergestellt wurde, vergehen einige Minuten bis die Messwerte des Sensors abgerufen werden können: <code>http://www.madavi.de/sensor/graph.php?sensor=esp8266-nnn-sds011</code>. In dem Link anstelle von <code>nnn</code> die ID des Sensors eintragen <code>esp8266-nnn-sds011</code></p><p>Für die Verfügbarkeit der Sensor-Daten auf <code>Luftdaten.Info</code> muss der Sensor dort <a href="https://meine.luftdaten.info/">registriert werden</a>.</p><p>Der Sensor lässt sich auch als <em>OpenSenseBox</em> einstellen. Dann sind die Daten auf der <code>OpenSenseMap</code> abrufbar.
<figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/2019_09_20_Feinstaub_OpenSense.1024.jpg" alt="OpenSensBox" width="1024" height="632" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_OpenSense.1024-xs.jpg 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_OpenSense.1024-sm.jpg 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_OpenSense.1024-md.jpg 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/16/responsive/2019_09_20_Feinstaub_OpenSense.1024-lg.jpg 1024w"></figure>
<em><a href="https://opensensemap.org/">OpenSenseMap</a></em></p><h3 id="weiterführende-informationen">Weiterführende Informationen</h3>
<ul>
<li><a href="https://pilgerweg-21.de/denn-staub-bist-du-und-zum-staub-kehrst-du-zurueck/">Mein erster Feinstaubsensor</a></li>
<li><a href="https://luftdaten.info">Anleitung und zahlreiche Informationen von Luftdaten.Info</a></li>
<li><a href="http://deutschland.maps.luftdaten.info/#6/51.165/10.455">Karte der Sensoren</a></li>
<li><a href="https://opensensemap.org/about">Informationen zu OpenSenseMap</a></li>
</ul>

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        <title>Zur Freiheit berufen!</title>
        <author>
            <name>JoergSorge</name>
        </author>
        <link href="https://alpha-lab.de/blog/zur-freiheit-berufen/"/>
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            <category term="Digitales"/>

        <updated>2019-08-15T22:55:00+02:00</updated>
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                    Nach mehr als 100 Linux-Installationen habe ich aufgehört zu zählen. Das liegt schon einige Jahre zurück, es sind also noch etliche dazu gekommen, vor allem&hellip;
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                <p>Nach mehr als 100 Linux-Installationen habe ich aufgehört zu zählen. Das liegt schon einige Jahre zurück, es sind also noch etliche dazu gekommen, vor allem Desktops, aber auch Server. Die meisten Installationen betrafen Systeme für Endanwender. Private Laptops, Audioworkstations, aber auch Desktops für Verwaltung und Recherche, z.B. in einem Mediendienst und einem Lokalradio. Mit den Erfahrungen in der Nutzung wie auch in der Linux-Schulung, komme ich gleich zu einem Mythos:</p><p><em>Linux ist nur etwas für Freaks und Computer-Nerds.</em></p><p>Warum dies bis heute kolportiert wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Längst nutzt heute die Mehrzahl der Anwender elektronischer Systeme Linux. Was? Ja, z.B. wenn man auch nur den ersten Buchstaben in die Maske eines bekannten Internetsuchdienstes eingibt, oder</p><ul>
<li>ein Smartphone nutzt</li>
<li>Wikipedia befragt</li>
<li>in einem sozialen Netzwerk postet</li>
<li>mit einem Navigationssystem fährt</li>
<li>oder Fernsehen schaut.</li>
</ul>
<p>Die Liste ließe sich lange fortsetzen. Ist Linux besser als Windows? Natürlich hat auch Windows in manchen Fällen seine Berechtigung.</p><p>In meiner Praxis ging es häufig darum, von Windows auf Linux umzustellen. Die wenigsten Probleme hatten dabei Nutzer,</p><ul>
<li>die eine gute Einweisung bekommen hatten und über Unterschiede aufgeklärt wurden,</li>
<li>deren Focus auf der Lösung einer Aufgabe bestand und unvoreingenommen daran gingen, vor allem aber,</li>
<li>nicht mit Windows-Gewohnheiten Probleme zu lösen versuchten.</li>
</ul>
<p>Schon vor ca. 2000 Jahren erinnerte Paulus die Galater daran, dass sie zur Freiheit berufen seien. Die Theologen mögen mir verzeihen, dass ich die alten Schriften für diese Problematik bemühe. Aber es beschreibt ganz gut eine Beobachtung die ich in diesem Zusammenhang gemacht habe.</p><p>Wenn bei Linux etwas nicht funktioniert, dann ist der Anwender gefragt sich einzubringen. Auch mit wenig Softwarekenntnissen kann man einen Fehlerbericht schreiben und so zur Verbesserung beitragen. Bei Windows, und meiner Ansicht nach erst recht bei macOS, geht das nicht so leicht. Der Quellcode ist überwiegend nicht frei verfügbar und nicht von einer Gemeinschaft erarbeitet. Andererseits hat man mit Microsoft oder Apple einen geduldigen <em>Sündenbock</em> auf dem man den eigenen Frust abladen kann. So sehe ich für den Umstieg von Windows oder macOS auf Linux nicht in erster Linie Fragen der Technik oder der Software.</p><p>Vor einem Umstieg auf Linux sollte man meiner Ansicht nach fragen:</p><ul>
<li>Wo ist mein Standpunkt?</li>
<li>Bin ich bereit und in der Lage alte Gewohnheiten aufzugeben?</li>
<li>Bin ich bereit für einen Perspektivwechsel?</li>
<li>Bin ich bereit für Freiheit?</li>
</ul>
<p>Freiheit bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Ich wälze Probleme nicht in erste Linie auf andere ab, sondern versuche selbst beizutragen. Insofern ist Freiheit anstrengend und manchmal eben auch eine Frage an mich selbst. Freiheit kann auch bedeuten, ich bewege mich nicht mehr in einem <em>goldenen Käfig</em>, so kommt mir zumindest das Apple-Universum manchmal vor. Ich bin nicht gebunden an Grenzen. Das klingt einerseits gut, kann aber andererseits auch Unsicherheit bedeuten. Trotzdem würde ich jedem das Abenteuer empfehlen, an das Paulus erinnert</p><p><code>Ihr aber, Brüder und Schwestern, seid zur Freiheit berufen.</code></p><h3 id="weiterführende-informationen">Weiterführende Informationen</h3>
<ul>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Free/Libre_Open_Source_Software">Wikipedia: Freie und offene Software</a></li>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Linux">Wikipedia: Linux</a></li>
<li><a href="https://www.bibleserver.com/search/LUT/Zur%20Freiheit%20berufen/1">Bibelstelle zu Freiheit</a></li>
</ul>
<p>Dieser <a href="https://luki.org/2019/08/zur-freiheit-berufen/">Beitrag</a> erschien beim <a href="https://luki.org/">Luki e.V.</a></p>
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        <title>Das Verlangen bändigen</title>
        <author>
            <name>JoergSorge</name>
        </author>
        <link href="https://alpha-lab.de/blog/das-verlangen-baendigen/"/>
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        <media:content url="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/2019_07_07_Sonoff_mit-USB-Seriell-Adapter.1024.jpg" medium="image" />
            <category term="Digitales"/>

        <updated>2019-07-07T22:48:00+02:00</updated>
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                        <img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/2019_07_07_Sonoff_mit-USB-Seriell-Adapter.1024.jpg" alt="*Sonoff mit USB-Seriell-Adapter*" />
                    Mit den W-LAN Schalter von Sonoff ist ein preisgünstiges Gerät verfügbar, das zur Hausautomation universell eingesetzt werden kann. Der 230V Eingang ist sowohl Stromversorgung als&hellip;
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        <content type="html">
            <![CDATA[
                    <p><img src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/2019_07_07_Sonoff_mit-USB-Seriell-Adapter.1024.jpg" class="type:primaryImage" alt="*Sonoff mit USB-Seriell-Adapter*" /></p>
                <p>Mit den W-LAN Schalter von Sonoff ist ein preisgünstiges Gerät verfügbar, das zur Hausautomation universell eingesetzt werden kann.</p><p>Der 230V Eingang ist sowohl Stromversorgung als auch Versorgungsspannung für den am Ausgang angeschlossenen Verbraucher. In dem kleinen Gehäuse ist der Microkontroller <code>ESP8266</code> mit W-LAN verbaut. Das Gerät kann vielseitig zur gesteuerten Schaltung von Verbrauchern bis 10A eingesetzt und z.B. mit der Hausautomation <code>fhem</code> gekoppelt werden. Nicht so schön ist jedoch, dass das Gerät in seiner Standardkonfiguration mit den Servern des chinesischen Herstellers kommuniziert. In diesem Blogpost soll es darum gehen, wie dieses Verlangen zu bändigen ist. Möglich wird dies durch die umfangreiche Arbeit von <code>Theo Arends</code>, siehe <em>Weiterführende Informationen</em>.</p><h3 id="arbeitsschritte">Arbeitsschritte</h3>
<ol>
<li>Serielle Anschlüsse herstellen</li>
<li>Neue Firmware <code>TASMOTA</code> auf Microcontroller übertragen</li>
<li>W-LAN-Schalter einrichten</li>
<li>Konfiguration</li>
<li>Einrichtung in <code>fhem</code></li>
</ol>
<h3 id="voraussetzungen">Voraussetzungen</h3>
<p>Zur Übertragung der Firmware wird benötigt:</p><ul>
<li>Das <code>esptool</code>, ein Phyton Script, hier erhältlich <a href="https://github.com/espressif/esptool/releases">https://github.com/espressif/esptool/releases</a></li>
<li>Einen seriell-USB-Adapter, ich habe diesen benutzt <code>FTDI Adapter FT232RL USB zu TTL Serial für 3,3V und 5V</code></li>
<li>Die Firmware <code>TASMOTA</code> <a href="http://thehackbox.org/tasmota/release/">http://thehackbox.org/tasmota/release/</a></li>
</ul>
<h3 id="1-serielle-anschlüsse-auf-sonoff-herstellen">1. Serielle Anschlüsse auf Sonoff herstellen</h3>
<p>Auf dem Board des W-LAN-Schalters müssen die Anschlüsse für die serielle Kommunikation mit dem USB zu seriell Adapter hergestellt werden. Etwa in der Mitte des Boards befinden sich 4 Löcher, die entsprechend mit <code>GND</code> <code>TX</code> <code>RX</code> und <code>VCC</code> gekennzeichnet sind. Dort kann man die Anschlüsse mithilfe von Steckkontakten herstellen. Ich habe statt der Kontakte kleine Steckkäbelchen halbiert und eingelötet. Die Steckkäbelchen werden dann mit dem Adapter entsprechend des Schaltplanes verbunden.
<figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/arendst_tasmota_57880182-69bf2f80-781e-11e9-8953-88599cb89155.png" alt="Schaltplan" width="763" height="350" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/responsive/arendst_tasmota_57880182-69bf2f80-781e-11e9-8953-88599cb89155-xs.png 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/responsive/arendst_tasmota_57880182-69bf2f80-781e-11e9-8953-88599cb89155-sm.png 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/responsive/arendst_tasmota_57880182-69bf2f80-781e-11e9-8953-88599cb89155-md.png 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/responsive/arendst_tasmota_57880182-69bf2f80-781e-11e9-8953-88599cb89155-lg.png 1024w"></figure></p><h3 id="2-neue-firmware-tasmota-auf-microcontroller-übertragen">2. Neue Firmware <code>TASMOTA</code> auf Microcontroller übertragen</h3>
<p>Zuerst das USB-Kabel mit dem USB-Seriell-Adapter verbinden, aber den zweiten Stecker noch nicht an den Computer anschließen.
Der Sonoff enthält einen Taster. Damit das Gerät in den Flash-Modus versetzt wird, den Taster gedrückt halten und nun das USB-Kabel mit dem Computer verbinden.</p><ul>
<li>USB-Gerät im Terminal ermitteln <code>ls -la /dev</code></li>
<li>Folgenden Befehl zum Übertragen der Firmware ausführen
<code>esptool --port /dev/ttyUSB0 write_flash -fs 1MB -fm dout 0x0 sonoff.bin</code>
Dabei ggf. <code>/dev/ttyUSB0</code> entsprechend der Ausgabe von <code>ls -la /dev</code> anpassen. Möglicherweise muss ein Pfad zur Firmware <code>sonoff.bin</code> angegeben werden.</li>
</ul>
<p>Die Ausgabe könnte so lauten:</p><pre><code>esptool.py v2.1
Connecting....
Detecting chip type... ESP8266
Chip is ESP8266
Enabling default SPI flash mode...
Configuring flash size...
Erasing flash...
Took 5.78s to erase flash block
Wrote 520192 bytes at 0x00000000 in 56.8 seconds (73.2 kbit/s)...

Leaving...
Hard resetting...
</code></pre>
<p>Nun kann die USB-Verbindung zum Computer und die Verbindung zwischen Adapter und Sonoff getrennt werden.</p><h3 id="3-w-lan-schalter-einrichten">3. W-LAN-Schalter einrichten</h3>
<ul>
<li>230V am Eingang des Sonoff anschließen,</li>
<li>Der Schalter meldet sich mit einem WLAN-Accesspoint <code>sonoff-nnnn</code></li>
<li>Nun Handy oder Computer mit dem sonoff WLAN-AP verbinden</li>
<li>Per Webbrowser <code>http://192.168.4.1</code> aufrufen</li>
<li>Die WLAN-Zugangsdaten des Hausnetzes eingeben, speichern und neu starten</li>
<li>IP des Schalters im Haus-WLAN suchen und mit Schalter via Browser verbinden</li>
<li>Nun kann man eine Testschaltung machen</li>
</ul>
<figure class="post__image"><img loading="lazy" src="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/2019_07_07_Sonoff_Interface.jpg" alt="Sonoff Interface" width="1080" height="2160" sizes="(min-width: 920px) 703px, (min-width: 700px) calc(82vw - 35px), calc(100vw - 81px)" srcset="https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/responsive/2019_07_07_Sonoff_Interface-xs.jpg 300w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/responsive/2019_07_07_Sonoff_Interface-sm.jpg 480w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/responsive/2019_07_07_Sonoff_Interface-md.jpg 768w ,https://alpha-lab.de/blog/media/posts/14/responsive/2019_07_07_Sonoff_Interface-lg.jpg 1024w"></figure><h3 id="4-konfiguration">4. Konfiguration</h3>
<ul>
<li>In dem Web-Interface <code>Configuration</code> aufrufen</li>
<li>Via <code>Configure WiFi</code> können optional Zugangsdaten für ein zweites WLAN eingegeben werden</li>
<li>Unter <code>Configure Other</code> ist die Einrichtung einer Zugangsbeschränkung mit Benutzer und Passwort möglich</li>
<li>Via <code>Configure MQTT</code> wird die Verbindung zur Hausautomation eingerichtet<ul>
<li><code>IP</code> und <code>Port</code> des MQTT-Servers eintragen</li>
<li><code>User</code> und <code>Password</code> des MQTT-Servers eintragen</li>
<li>Voreingestelltes <code>Topic</code> <code>sonoff</code> ersetzen mit <code>DVES_%06X</code></li>
<li><code>Full Topic</code> Voreinstellung beibehalten</li>
</ul>
</li>
<li>Template einstellen auf <code>Sonoff Basic (1)</code></li>
</ul>
<h3 id="5-einrichtung-in-fhem">5. Einrichtung in <code>fhem</code></h3>
<ul>
<li>MQTT2_SERVER auf <code>autocreate</code> <code>simple</code> stellen</li>
<li>Schalter muss nun als neues <code>MQTT2_DEVICE</code> gelistet werden</li>
<li>Template einstellen via <code>set</code> <code>attr Template A_01a_tasmota_basic</code></li>
<li><code>fhem</code> neu starten <code>shutdown restart</code></li>
</ul>
<p>Ich hoffe diese Anleitung ist hilfreich und trägt ein wenig zur digitalen Souveränität bei.</p><h3 id="weiterführende-informationen">Weiterführende Informationen</h3>
<ul>
<li><a href="https://github.com/arendst/Sonoff-Tasmota/releases/">TASMOTA Firmware</a></li>
<li><a href="https://github.com/arendst/Sonoff-Tasmota/wiki/Hardware-Preparation">Hardware Vorbereitung</a></li>
<li><a href="https://github.com/arendst/Sonoff-Tasmota/wiki/Initial-Configuration">Einrichtung der Software</a></li>
<li><a href="https://blakadder.github.io/templates/sonoff_basic.html">Sonoff Typ Basic</a></li>
<li><a href="https://wiki.fhem.de/wiki/Sonoff#MQTT_und_TASMOTA">fhem Sonoff Konfiguration</a></li>
</ul>

            ]]>
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